Mein Sonntag begann mit einem Marktbummel. Einmal im Monat findet auf dem Leopoldplatz der Weddingmarkt statt – ein absolut lohnenswerter Kunst- und Designmarkt, den ich sehr liebe: “Gezeigt wird die Vielfalt des lebendigen Stadtteils. Kunsthandwerker, Designer und Künstler zeigen ihre Arbeiten. Keramik, Siebdrucke, Glaskunst, Illustrationen, Malerei, handgemachter Schmuck, Fotografien, selbstgemachte Mode und ausgefalle Kunstobjekte. Alles ‘Made in Berlin’.” Zu meiner Freude habe ich dort am Stand von Kräuter Mian den lecker zitronigen Timut-Pfeffer entdeckt, kurz am Stand unseres Lokalblogs Weddingweiser vorbeigeschaut und mich zum Kaffee verabredet mit dem Kulturverlag Kadmos.
Von dort ging es weiter zur VELO Berlin, einem “Fahrradfestival für alle” in den Hangars des ehemaligen Flughafens Tempelhof. Lohnt sich alleine schon wegen der tollen Location mit Blick aufs Tempelhofer Feld, den Radarturm und einen alten Rosinenbomber.
Auf der VELO habe ich zwei ganz wunderbare Vorträge gehört: “Hallo Glück, dich gibt’s ja doch! 11000km Bikepacking mit Kind” von Jasmin Böhm und “Rette, rette, Fahrradkette: Zwei Schwestern, zwei Räder, die Welt” von Anna & Ida Lutzenberger, die auf ihrer Tour Spenden für Seawatch gesammelt haben. Ich liebe solche Reiseberichte und Roadmovies von Weltreisen und Touren in nahe und ferne Länder!
Außerdem habe ich dort eine tolle Handyhalterung aus Aluminium gefunden (hält bombenfest und ist endlich mal nicht aus Plastik, daher mache ich mal unbezahlt Werbung) und eine lustige Sonnenbrille, die ich vor meine Brille setzen kann. Damit sehe ich aus wie “Puck, die Stubenfliege” – aber das macht nichts. Ich brauche sie eh nur ganz selten. Zum Abschluss habe ich noch etwas gute Laune getankt mit dem Song “Chicoana” von LASCA FOX, einer Ein-Mann-Band auf dem Lastenrad.
Auf dem Weg zum Strandbartanz, an den herrlichen roten Häusern vorbei und durch einen strahlend grün leuchtenden Park, traf ich unverhofft auf eine Gruppe, die am Paul-Löbe-Haus Westcoast-Swing getanzt und damit dem Tango dort Konkurrenz gemacht hat. Wie geil! Das kann ich noch nicht, aber es sieht auf Instagram immer so schön smooth und faszinierend aus. Daher war ich superglücklich, dass ich mittanzen durfte. Drei oder vier ganz wunderbare Tänze haben sie mir geschenkt, sehr improvisativ. So schön! Da die Gruppe dann wieder zu ihrem Workshop gefahren ist, habe ich an der Monbijou-Strandbar weitergetanzt, auch Swing, aber der traditionellere Lindy Hop.
Radtour ins Grüne
Irgendwann vor Jahren habe ich mir mal vorgenommen, dieses herrliche frische Frühlingsgrün auf keinen Fall zu verpassen und mir Anfang Mai mindestens eine Radtour durch den Wald einzuplanen. Da ich am Montag bürofrei hatte und das Wetter perfekt dafür war, habe ich meine Lieblingstouren im Berliner Norden zu einer großen Runde mit Wald, Wasser und Apfelblüte kombiniert: Durch den Rehbergepark mit bombastischem Grün und am Schifffahrtskanal und den Kleingärten entlang, ging es zunächst zum Tegeler See. Von dort weiter durchs Tegeler Fließ, ein romatischer Bachlauf, und wieder zum Mauerweg in Lübars und Blankenfelde, wo ich schon zu Ostern war. Die alten Apfelbäume dort haben leider noch nicht geblüht, aber die Äpfel im botanischen Volkspark Blankenfelde. Zu meiner Freude habe ich von da noch einen schöneren Heimweg entdeckt, der auch hauptsächlich durchs Grüne führt.
Über die Tour schreibe ich vielleicht noch einen weiteren Beitrag, der die Route genauer beschreibt. Hier zumindest schonmal die Karte, falls Du die Tour nachvollziehen möchtest. – Spannend fand ich auch, wie krass wir doch gesellschaftlich konditioniert sind: Ich habe den grauen Samstag fleißig am Rechner genutzt, sitze oft abends noch und auch manchmal am Wochenende. Aber wenn ich einfach so an einem Montag blau mache oder an meinen vier “freien” Tagen Freitag bis Montag private Schwerpunkte setze und eben nicht zwei Tage davon am Schreibtisch sitze, dann fühlt es sich “nicht richtig” an. Dabei war genau das ja ein Ziel meiner Teilselbstständigkeit: flexibel meine Zeit einzuteilen. Und ich nutze solche Touren ja auch ausgiebig zum Fotografieren, um Bildmaterial für die Kalender zu haben. – Falls Du auch diese Freiheit hast: Kennst Du das? Geht es Dir ähnlich? Verrückt, oder?!
Medien und mehr
Ja, da der Samstag so grau war und kaum nach draußen lockte, habe ich tatsächlich nebenbei die Krönung im Fernsehen verfolgt. Und fühlte mich erinnert an die Hochzeit von Charles und Diana, die wir damals ja auch alle geschaut haben. Schon faszinierend. Klar, das Konzept König ist nicht mehr zeitgemäß und die Kosten von der Allgemeinheit tragen zu lassen, finde ich auch höchst fragwürdig. Aber immerhin kommt damit jetzt ein “Öko” auf den Thron, der sich für Naturschutz und gegen Klimawandel einsetzt. Mal schauen, was er trotz der gebotenen Zurückhaltung bewirken kann.
Und auch mit der Serie “Der Doktor und das liebe Vieh” habe ich in Kindheitserinnerungen und britischer Atmosphäre geschwelgt. Die Neuverfilmung war anfangs gewöhnungsbedürftig, aber eigentlich fremdel ich nur mit Siegfried (mit Bart?! Echt jetzt?!), die anderen Charaktere waren rasch wiedererkennbar. Und die Vorahnungen des Krieges sind hier deutlicher spürbarer, als ich es aus dem Original in Erinnerung habe. Was uns wohl noch blühen wird? Staffel 2 habe ich knapp noch erwischt. Die erste Staffel habe ich mir zum Nachschauen schon aus der Bibliothek besorgt und freu mich drauf.
Sonst noch spannend diese Woche:
Das Buch “Sichtbar. Frauen in der Architektur” abgeholt, eine Einladung für eine Baustellenführung bekommen und die nette Fotografin Anke Illing kennengelernt.
Ich war bei der Bürgerveranstaltung zum Wettbewerb “Umbau Karstadt Leopoldplatz” dabei. Mein Favorit hat leider nicht gewonnen. Und ich bin gespannt, wie (negativ) es sich auf das Quartier auswirkt, wenn Karstadt – der wichtigste positive Anker dort – für die Umbauzeit schließt. Und wie sich das geplante “Warenhaus der Zukunft” dann wirklich entwickelt.
Und danach natürlich: mein Lieblingstanzen am Dienstag an der Strandbar. 🙂
Bevor ich den nächsten Wochenrückblick schreibe, mache ich rasch mit bei #12von12, um mal ein bisschen Alltag zu zeigen. Wobei – so ganz alltäglich war der Tag vielleicht auch nicht. Ich habe freitags ja bürofrei und kann mir den Tag entsprechend selbst einteilen.
Am jeweils 12. des Monats teilen viele Bloger:innen im #12von12 ihren Tag in 12 Bildern. Hier sind meine Bilder des Tages:
Begonnen habe ich mit etwas Organisation für meine 92-jährige Tante: Recherche zum Thema “Entlastungsbetrag und Nachbarschaftshilfe” und Telefonate mit dem Niedersächsischen Landesamt für Soziales und mit der Pflegekasse. Der DAK-Mitarbeiter am Telefon war supernett und hilfreich und hat meine Kritik voll unterstützt: Nach Wochen (!!) sind die angeforderten Informationen endlich angekommen – allerdings per Post an meine Tante (nicht wie gewünscht an mich) mit einem Schreiben, in dem im Wesentlichen ein Link zum Landesamt enthalten war. Echt, jetzt?! Per Post!!? Ein Link? Nach Wochen! Und die angefragte Info war damit nicht mal vollständig! Aaaargh!!
Danach ein wenig Hausarbeit: Da es nun deutlich wärmer wird, musste ich meinen Sonnenschutz an der Terrasse mal wieder anbringen. Das ist dann immer die Gelegenheit, meine Terrassenfenster/-türen rasch noch zu putzen, …
… ehe ich den frisch gewaschenen Vorhang wieder aufhänge. Der ist draußen angebracht, da das besser vor Wärme schützt, und macht bei Wind ganz herrliche Segelgeräusche!
Damit er aber nicht ganz wild umherflattert, muss ich den Vorhang auch immer noch unten anknüppern.
Meine Terrasse (das klingt immer so großspurig, im Grunde ist es eine eingeschnittene Dachloggia) ist bei passendem Wetter mein zweites Wohnzimmer. Oder auch Esszimmer. Oder eben Arbeitsplatz. Wann immer es geht, bin ich da draußen. – Die Bepflanzung ist bisweilen recht wild. Ich freue mich trotzdem sehr über das viele Grün und die Blüten. Schau mal, wie herrlich mein Flieder gerade blüht! Und das passt doch farblich einfach perfekt zusammen mit dem Schnittlauch. 🙂
Zeit für das Mittagessen: Momentan liebe ich veganes Zitronenschnitzel. Das kommt bei mir ganz oft auf den Tisch. Diesmal mit Pfifferlingen, Zwiebeln und Preiselbeeren.
Schnell noch Staubsaugen. Dafür habe ich neuerdings einen Helfer. 🙂
Und ich erfreue mich am Fliederstrauß. Am ersten Abend musste ich ihn allerdings rausstellen. Der starke Duft war unterträglich!
Bevor ich dann raus wollte, habe ich rasch noch was auf Instagram gepostet. Marketing ist immer und überall. 😉 Falls Du es noch nicht kennst: Das ist mein Sommerheft fürs Freude-Journaling mit Kalendarium für Juni bis August. Genauer anschauen kannst Du das bei mir im Shop. 🙂
Dann habe ich mich mit dem Fahrrad auf den Weg nach Tegel gemacht. Schau mal: wogende Wiesen auf dem Mittelstreifen!
Vor dem Abendprogramm habe ich mich rasch noch ein bisschen im Gartenmarkt umgeschaut, aber vergessen, dort ein Foto zu machen. Danach wollte ich kurz noch einen Blick auf den Flughafensee erhaschen. Ging nicht. Überall Polizei und Ordnungsamt: “Hier kommen sie leider nicht durch. Wir haben einen Waldbrand!” Hui!!! Das habe ich schon ewig befürchtet. Natürlich hatte ich Sorge, denn das Haus meiner Eltern ist nur zwei Straßen vom Wald entfernt. Die freundliche Polizistin hat mich beruhigt: “Die Siedlung ist gesichert, wir haben alles im Griff!”
Auf dem Rückweg traf ich auf eine Gruppe Party-People und konnte mir nicht verkneifen, einen Raucher anzupflaumen: “Zigarette aus! Da hinten brennt es schon! Im Wald ist übrigens Rauchverbot – ganzjährig!” Der pflaumt zurück: “Sie haben wohl keine Hobbys!”– Zum Glück war der Typ vom Ordnungsamt gerade auf dem Weg zur Gruppe. Der durfte sich dann mit denen rumärgern. – Darüber kann ich mich leider immer wieder sehr aufregen. Jede:r hat ja so seine Themen. Als Radfahrerin, die natürlich auch nicht immer alle Regeln befolgt, bin ich für manche Menschen genau so ein Anlass, sich aufzuregen. Aber ich versuche, dann beim Fahren doppelt achtsam zu sein, um niemanden zu gefährden, und verständnisvoll auf Kritik zu reagieren. Daher verstehe ich es einfach nicht, diese Ignoranz! Mir macht das Thema “Rauchen im Wald” schlicht Angst. Aus genannten Gründen. Manche Leute grillen sogar! Mir will das nicht in den Kopf …
Es scheint übrigens nicht so schlimm gewesen zu sein. Ich habe nichts in den Medien gefunden zum Waldbrand. Ein Glück!
Danach der Höhepunkt des Abends: Ein Familienausflug zur Dinnershow im Madi. Das hatten wir uns gegenseitig zu Weihnachten geschenkt. Nach anfänglicher Kritik war ich am Ende echt beeindruckt von den Akrobatikkünstlern! Vor allem die Seilakrobatik hat mir sehr gefallen und hat mich an die Shows früher im Café Fatal erinnert. Da haben mich die Artist:innen am Seil auch schon immer ganz besonders berührt. Und es gab eine Akrtistik mit einem schräg rotierenden Stab, das kannte ich noch gar nicht. Magisch! Ob ich das Madi empfehlen würde? Wir sind verwöhnt in Berlin. Ich glaube, es gibt spannendere Orte. 😉 Aber für einen Ausflug mit den Eltern war es genau richtig. Ein schöner Abend mit der Familie!
Eine kleine Begegnung bei uns im Hof hat mich am grauen Samstag sehr erfreut. Ich war gerade dabei, diese Blüten zu fotografieren, da kamen zwei Mädchen vorbei, etwa neun Jahre alt, und sagten: “Wirklich, so schöne Blüten! Aber was mich immer stört, ist der viele Müll dazwischen.”– Schmelz! Wie wunderbar, dass sie das sehen: die Schönheit und den Müll.
Nun muss ich dazu sagen, dass ich sehr oft denke: Fotografie ist die Kunst des richtigen Ausblendens. Den Bildausschnitt so zu wählen, dass das Schöne im Mittelpunkt steht und all der Müll drumrum ausgeblendet ist. Oder eben genau umgekehrt, wenn mein Ziel ist, den Blick auf die Misstände zu richten. Und da ist dann genau auch die Schnittstelle zu meinem Schreiben und meinem Denken: Worauf richte ich den Fokus? Und wie beeinflusst mich das, was macht das mit mir? Und worauf WILL ich meinen Fokus richten? Stimmt das überein?
Zugleich denke ich an Judith Peters, die in ihrem Blog und in diesem Facebook-Post immer wieder vom Müllsammeln berichtet: “Fast jeden Morgen, nachdem ich meine Tochter zur Schule begleite, zücke ich eine Tüte und sammle Müll. … Macht das überhaupt Sinn, Müll zu sammeln, wenn doch am nächsten Tag wieder so viel herumliegt? Ich finde: Ja.” – Ich überlege, mir auch einen Greifer zu besorgen. Zur Zeit denke ich tatsächlich besonders viel darüber nach: Was ist mein Beitrag, diese Welt ein bisschen schöner zu machen? Und was kann ich mit meinem Lebensfreude-Journal und meinem Tun dazu beitragen? Und was ist die Schnittstelle zwischen dem, was ich hier mache, und meinem früheren Architekturstudium, wo es ja im Kern auch genau darum geht, mittels Kreativität und Planung die Welt ein bisschen besser und schöner zu machen? Wie kann ich das verbinden, auch wenn ich selbst nicht mehr in der Architekturplanung arbeite?
Wie auch immer. Schau mal, wie wunderbar diese unscheinbare Blüte aus der Nähe aussieht: Das glänzt doch fast wie Goldstaub!
Gartengeburtstag und Tanz in den Mai
Jetzt aber wieder zurück zu meinen schönen Momenten der Woche: Am Sonntag war ich bei herrlichem Wetter selbst zum Geburtstag eingeladen bei meiner langjährigen Geburtstagsfeierpartnerin. Wir konnten ganz wunderbar draußen in der Sonne sitzen und am Ende hatte ich trotz LSF 50 einen kleinen Sonnenbrand. 😉 Was für ein Genuss im Frühjahr, wenn es noch nicht zu heiß ist, die Sonnenstrahlen auf der Haut zu spüren und das viele Licht auf aufzunehmen, die frische Luft, das Grün und die Blüten !
Barbara und Amandine haben uns sogar noch mit zwei französischen Chansons beglückt: “La Mer …”– Soooo schööön!! Ihr könnt die beiden übrigens auch buchen. 😉 Barbara Klaus ist professionelle Akkordeonistin und spielt Solo, im Tangoduo TANGO ELEMENT PROJECT mit Tina Klement an der klassischen Gitarre und eben im Chansonduo SALTIM’BAND mit der Sängerin und Schauspielerin Amandine Thiriet.
Und was für ein herrlicher roter Ahorn!
Auf dem Weg zurück zur S-Bahn habe noch die herrlichen Villen und Bäume in Lichterfelde genossen:
Danach habe ich zum ersten Mal in diesem Jahr draußen an der Strandbar Swing in den Mai getanzt:
Apfelblüte und mehr
In der letzten Woche habe ich sie schon entdeckt: die wunderbare Zierapfelblüte! Auf dem Weg zum Garten von Freundinnen am Montag, 1. Mai, habe ich ein ganz besonders beeindruckendes Exemplar im Tiergarten gesehen, über und über voll mit Blüten. Aber auch die Spalierobst-Äpfel im Garten blühen schon. Und überhaupt war ich schier beeindruckt von der Blütenfülle und dem vielen Obst, das sie ernten werden. Und jetzt ist wieder die schönste Zeit mit den hellgrün leuchtenden Blättern.
Und schau mal, wie herrlich der junge Farn sich kringelt!
Dieser über und über blühende Baum auf meinem Arbeitsweg hat es mir auch angetan. Die Tür zum Hof ist normalerweise verschlossen. Die lustigen Blüten rechts gehören übrigens nicht zu dem Baum. Hast Du die schonmal gesehen?
Sisi, Du und ich
Schon im Berlinale-Programm ist mir der Film “Sisi & ich” aufgefallen. Besonders gefreut habe ich mich daher, dass ich von einer Berlinale-Freundin einen Kinobesuch geschenkt bekommen habe. Es war sofort klar, was wir sehen wollen: “Sisi, Du und ich”! Und was soll ich sagen? Wir waren ab der ersten Szene begeistert! Diese Detailverliebtheit! Und der Soundtrack! Diese Crazyness! Zugleich hat der Film natürlich durchaus einen kritischen Ansatz als Gegenentwurf zu den Sissi-Filmen unserer Kindheit. So sehr spürbar ist die Verzweiflung dieser im Grunde eingesperrten Königin, die zwar alles bestimmen darf – aber trotz aller ihr zugestandenen Freiheit in letzter Konsequenz eben nicht über ihr Leben und ihren Körper. Wir fühlten uns natürlich auch sofort erinnert an Lady Di, deren Schicksal ja durchaus Parallelen aufweist, wie wir in der aktuellen Charles-Doku grad erst wieder gesehen haben.
Medientipp: Achtsamkeit und Gesellschaft
Eine Freundin hat mir in dieser Woche den Podcast Achtsam vom Dlf empfohlen. Wie ich schon hier und da geäußert habe, horche ich immer besonders auf, wenn es um kritische Stimmen zum Thema Achtsamkeit geht. Ich denke, jede Bewegung ruft auch immer eine Gegenbewegung hervor, die die toxische Wirkung der entarteten Übertreibung kritisiert. Diese Woche habe ich zum Beispiel gelesen, dass Achtsamkeit die Gesallschaftskritik untergräbt. Daher hat mich in dem Podcast die Folge “Wie berechtigt die Kritik an Achtsamkeit ist” besonders interessiert. Denn schließlich, siehe oben, bin ich ja auch auf der Suche nach dem gesellschaftlichen Nutzen meines Lebensfreude-Journals.
Besonders gefreut hat mich daher, dass die Autorinnen nicht nur auf die Kritikpunkte eingehen, sondern auch beschreiben, wie Achtsamkeit tatsächlich Positives bewirken kann – und zwar nicht nur für die Einzelnen, sondern eben auch gesellschaftlich. So gibt es zum Beispiel die “Inner Development Goals”, die die UNO zusammengestellt hat: Was muss sich im Inneren ändern, damit die Nachhaltigkeitsziele (“Sustainable Development Goals”) der UNO erreicht werden können?
Noch mehr Freude
überall Butterblumen
Der Rhododendron blüht auch schon.
der erste Spargel
in der Mittagspause mit dem Hund des Kollegen gespielt
in einer anderen Mittagspause ein Swingtanzpaar freundlich beim Üben an der Strandbar beobachtet
und der absolute Hit: ein spontaner Mittagstreff mit einer Zoom-Bekanntschaft aus der Nähe von München, die gerade in Berlin war!
Swingtanz zu Livemusik von Fuchs von Zimmer in Clärchens’ Spiegelsaal
und da ganz wunderbar mit Sänger Max Tango Argentino auf den Swing getanzt
Das Tanzen ist meine absolute Leidenschaft. Paartanz, am liebsten schnell: Foxtrott, Swing, Wiener Walzer, wo man so herrlich die Fliehkraft beim Drehen spüren kann. Jippiehh!! Ich darf demnächst einen Gastbeitrag über meine Tanzleidenschaft schreiben, da führe ich das noch genauer aus. Für jetzt erstmal: Ich liebe Führen und Folgen und kann in vielen Tänzen beides – was echt toll ist, weil sich die Auswahl der Tanzpartner:innen mehr als verdoppelt und ich damit sehr frei und unabhängig bin.
In dieser Woche war ich gleich zweimal tanzen und durfte mich über zwei schöne Komplimente freuen à la: “Mit Dir tanze ich am liebsten! Du führst einfach am besten!” – Freu!!!
Café Fatal
Ich hatte ja schon davon berichtet: Das Café Fatal ist ein fester Anker in meinem Leben seit 27 (!!!) Jahren. Lange Zeit gab es diese Party “Immer wieder sonntags” – jede Woche! Inzwischen ist das ein etwas selteneres Ereignis. Diesen Sonntag war es wieder so weit. 🥳 Juuhuuuu!!!
Als besonderes Schmankerl hatten wir die Tänzer:innen von Pink Ballroom zu Gast, die uns mit einer Show beglückt haben, um damit auf ihr Equality-Tanzturnier am 29./30. April aufmerksam zu machen. Danach gehört das Parkett wieder uns.
Ich kenne keinen Ort, an dem ich meine Batterien besser aufladen könnte. Wenn ich dort tanze, fühle ich mich manchmal wie ein Duracell-Häschen, das seine Energie aus dem Boden zieht. 😉 Auch wenn ich nicht verleugnen kann, dass mir die Füße am Ende ganz schön wehtun.
Und natürlich sind über die Jahre auch viele tolle Freundschaften entstanden. Ich finde es so wertvoll, in einer großen Stadt wie Berlin Orte zu haben, wo ich ohne große Verabredung viele Freunde und Bekannte treffen kann, manchmal auch ganz unerwartet Menschen, die ich seit Jahren nicht gesehen habe. Möglichkeitsräume nennen wir das in der Architektur, Begegnungsräume für spontane Gespräche. So wichtig! Das Tanzen bietet sich ganz besonders dafür an, aber natürlich gibt es das auch in anderen Bereichen, bei anderen Interessen und Sportarten. – Hast Du auch so eine Community?
Tanzen in Clärchens Ballhaus
Direkt an meinem Geburtstag gab es einen Tanzabend mit meinen Lieblingstänzen im unvergleichlichen Spiegelsaal von Clärchens Ballhaus, der durch seinen morbiden Charme besticht.
Das war natürlich eine tolle Gelegenheit, um den Abend dort in netter Runde zu feiern. Und wie schön: Unerwartet war auch noch eine liebe Freundin dort, die ich lange nicht gesehen habe. Ich bekam sogar einen Geburtstagstanz – das heißt: Das Geburtstagskind wird in der Mitte gefeiert mit wechselnden Tanzparter:innen und die Umstehenden klatschen dazu! Für so eine Tanzmaus wie mich ist das ja der größte Spaß!! Und wie schön, dass ich durchs Führen und Folgen abwechselnd mit Männern und Frauen tanzen kann!
In Clärchens Garten blüht es übrigens momentan besonders schön:
Singen ist auch toll!
Am Abend davor waren wir bei Sing dela Sing im Heimathafen Neukölln. Das ist quasi Karaokesingen im Chor. Der gesamte Saal singt lauthals bekannte Popsongs! Wir waren zu fünft verabredet und haben zufällig noch zwei Freund:innen getroffen, mit denen wir dann gleich zusammen gefeiert haben. So ein Spaß!!! Singen ist ja nachweislich gesund und macht glücklich – und in so großer Runde ist es nochmal netter.
Cem als Sänger und “Animateur”, Gunter am Piano und Percussionist Bela, der auf einer schicken gelben Mülltonne trommelt, machen das fantastisch! Sie sind in der Mitte des Saals einfach Teil des Janzen, keine abgehobenen Stars auf der Bühne. Und endlich sieht man mal, wofür diese ganzen PowerPoint-Effekte gut sind: Allein die Textpräsentation auf drei Leinwänden ist schon sehenswert.
Falls ich Dir jetzt den Mund wässrig gemacht habe: Sing dela Sing gibt es in mehreren Städten, neben Berlin unter anderem auch in Hannover, Hamburg, Leipzig und Dresden. Die Tickets sind allerdings immer ratzfatz ausverkauft. Wenn Du das auch mal ausprobieren möchtest, abonniere am besten deren Newsletter und sichere Dir Deinen Platz, sobald der Vorverkauf begonnen hat. 😉
Schaffensfreude
Juhuuu, direkt an meinem Geburtstag ist auch das Sommerheft fertig gedruckt bei mir angekommen! Darin findest Du das Kalendarium für die drei Sommermonate und eine kleine Jahreszeitenreflexion zur Vorfreude und Planung und zur Rückschau auf den Sommer. Ideal also für den Sommerurlaub! 🏖🌞🌻
Bist Du neugierig, wie das aussieht? Dann schau doch mal in meinen Shop! – Ich freue mich auf Deine Bestellung. 😘
Das Wochenkalendarium nutze ich persönlich immer eher zur Rückschau auf die Woche: Was habe ich tatsächlich getan und erlebt? Was waren die Highlights des Tages? Was hat mich sonst noch beschäftigt? 📙✍️ Und in dem zugehörigen roten Heft habe ich viel Platz für meine Ideen und Aufgabenplanung, zum freien Tagebuchschreiben und um die schönen Momente der Woche und meine TaDaas noch einmal zu reflektieren.
Kleine Freuden
Morgens Geschenke auspacken und gleich danach lesen im Bett.
Der Geburtstagsblumenstrauß im Büro, der in den nächsten Tagen immer schöner wird. 🙂
Aus Zitronen Limonade machen – oder: aus angebranntem Kuchen Kuchenpralinen.
Und schau mal: Auf dem Fahrrad ruckeln die sich in Sechsecke!
Endlich: Unser Dienstleister im Büro hat die ausstehende Automatisierung aktiviert und ich kann weitermachen mit dem Umzug unseres Bildarchivs! Jetzt folgt immer noch viel Abeit. – Aber mir fällt ein Felsbrocken vom Herzen! Juhuuuu!! Das hat aber auch gedauert …
Und jeden Tag gibt es wieder tolle neue Frühlingsblüten zu entdecken! Ich liebe den Frühling!!
Genießt Du das Frühjahr auch so sehr? Und was feierst Du momentan? Wie feierst Du am liebsten?
Schreib gerne mal in die Kommentare oder nimm das als Anregung für Dein Journaling!
Am Ostersonntag haben wir mit der Familie gefeiert mit leckerem Essen und alle zusammen Ostereier im Garten gesucht. Was für ein Spaß! Passend dazu kam nachmittags die Sonne raus, so dass wir gemeinsam ein Stündchen draußen genießen konnten. Und falls Du Dich je gefragt hast, wo die Ostereier wachsen: Hier ist die Lösung! Meine Nichte hat ein paar im Balkonkasten gepflanzt. 😉
Am Familientisch gab es ganz klassisch Lamm und die leckerste Nusstorte der Welt!
Hier ist das wunderbare Rezept meiner Mutter dafür – ganz offensichtlich ist das Rezept schon älter und hat Familientradition:
Spontane Fahrradtour am Wasser
Am Abend schien immer noch ganz herrlich die Sonne, daher habe ich den schöneren Heimweg am Wasser entlang gewählt und das gleich mit einer kleinen Radtour durch den Wald verbunden. Das Licht am Tegeler See war spektakulär! Sonne pur bei wolkenfreiem Himmel, fast schon Sommerfeeling! Und über das Wasser wehte mir von Weitem Musik entgegen. Das musste ich mir aus der Nähe anhören!
An der Greenwich-Promenade habe ich ein Meer von Osterglocken entdeckt – ein wahres Fest für die Augen!
Schau mal, wie schön das Schilf und die hellgrünen Blätter aussehen! Hach, Frühling ist toll!!
Und hier noch mehr See und Frühling.
In den Kleingärten am Weg hängt der Osterschmuck:
Und ich habe endlich verstanden, dass es von der faszinierenden Scilla unterschiedliche Sorten gibt!
Ganz bei mir in der Nähe am Strandbad Plötzensee gab es sogar ein großes Osterfeuer mit guter Musik. Ich habe mich trotzdem entschieden, das nur kurz vom gegenüberliegenden Ufer zu genießen und dann nach Hause zu fahren. Aber gut zu wissen! Vielleicht ja nächstes Jahr?!
Mauerradweg
Am Ostermontag war wirklich herrlichstes Frühlingswetter! Also habe ich mich mit verabredet zum Ostereiersuchen in einer meiner absoluten Lieblingsecken oben im Norden von Berlin am Mauerweg. Das ist landschaftlich wirklich toll, und obwohl es noch innerhalb der Stadtgrenze ist (oder eben genau an der Grenze) hat man so herrlich das Gefühl, schon ganz weit draußen zu sein. Ich liebe diese Gegend!
Vom S-Bahnhof Waidmannslust ging es am Tegeler Fließ entlang Richtung Lübars.
Dann haben wir uns am Mauerradweg eine schöne ruhige Wiese gesucht mit knorrigen Kiefern zum Picknick und Ostereiersuchen. Ich habe das erste Mal in diesem Jahr auf der Wiese gedöst und hatte ein erstes Sommergefühl.
Meine Ostereier durfte ich barfuß auf einer matschigen Wiese suchen. Was für ein herrliches Gefühl! Interessanterweise blieben die Füße trotzdem ganz sauber. Aber die Brennesselstiche habe ich noch zwei Tage lang an den Fußsohlen gespürt. *lach*
Spannend, wie die Eier immer wieder in diesen kleinen Astlöchern halten. Und schau mal: Ich habe ein handbemaltes Osterei geschenkt bekommen! Mein erstes Gänseei! – Willste auch?! Justin Time hat noch mehr Motive und ganz tolle Postkarten zum Tier des Tages, die es ab November immer auch als liebevoll gestaltete Adventskalender zu kaufen gibt. Tolle Idee!!
Die Weidenkätzchen blühen und werden von Bienen umschwirrt.
Ich muss lachen: Passend zu Ostern war ich Gelb in Gelb gekleidet. Schau mal, meine schicken Sneaker! – Und wir haben eine neue Pferdekoppel entdeckt. Lazy Horses!!
Ich liebe diese ruhige Landschaft auf den ehemaligen Rieselfeldern in Berlin-Blankenfelde!
Dort gibt es auch diese tollen langhaarigen Hochland-Rinder. Wusstest Du, dass die sich mit den Hörnern kratzen können?! Crazy!
Ein paar Meter weiter, im Botanischen Volkspark Blankenfelde, gibt es auch ein kleines Wildgehege:
… und ein kleines Gartencafé. Wir hatten Glück und bekamen kurz vor Feierabend noch leckere Cookies. Der mit Rosmarin war spannend! Eher salzig, aber mit Schokolade.
Das Gewächshaus hat leider noch geschlossen. Da war früher ein größeres Café drin.
Von dort sind es nur wenige Minuten zu Fuß oder mit dem Rad bis zur Endhaltestelle der Tram 50 an der Guyotstraße, die direkt zu mir fährt. So praktisch! Als ich das vor einiger Zeit entdeckt habe, war ich richtig glücklich, weil ich damit sehr entspannt auch im Winter ohne Fahrrad (und ohne Auto) zu meinem Lieblingsausflugziel fahren kann. Wie geil!
Schaffensfreude: Das Sommerheft ist endlich im Druck!
Im Büro war in dieser Woche eher Schaffensfrust angesagt – und ernste Worte gegenüber einem säumigen Dienstleister, die nun hoffentlich eine Wendung bringen!
Aber für mein Journal kann ich froh und stolz verkünden: Das Sommerheft ist nun endlich fertig gestaltet und im Druck und wird nächste Woche zu mir geliefert! Puh, damit bin ich auch schon wieder spät dran, der Kalender beginnt ja schon im Juni. Mit Herbst und Winter bin ich schneller, versprochen!
Falls Du mein Sommerheft noch nicht kennst: Ich habe 2020 ein Lebensfreude-Journal entwickelt und gestaltet, in dem Du Deine schönsten Momente der Woche notieren kannst. Zunächst war das ein dickes Buch, inzwischen habe ich es modular aufgebaut mit jeweils einem eigenen Kalenderheft pro Jahreszeit. Das Sommerheft ist also der Kalender für Juni bis August 2023 mit kleiner Jahreszeitenreflexion. Das kannst Du zum Beispiel auch super im Sommerurlaub nutzen. Dazu gibt es ein Reflexionsheft für die Wochenreflexion und ein Heft für die Jahresreflexion, beides undatiert, so dass Du jederzeit beginnen kannst.
Medientipp: Serendipität
In meinem Beitrag vor einem Monat hatte ich bereits den Spiegel-Podcast zum Thema Serendipität empfohlen, also über den glücklichen Zufall und wie man die Wahrscheinlichkeit dafür beeinflussen kann. Nun hat mich Maike Kranaster auf einen weiteren Beitrag zum Thema mit dem gleichen Autor aufmerksam gemacht: Im Podcast „Get happy“ von Antenne Bayern interviewt diesmal Kathie Kleff den Serendipitätsforscher Prof. Dr. Christian Busch.
Das Thema ist wirklich spannend! Der Beitrag von Kathie Kleff ist noch etwas länger und hält damit noch neue Aspekte bereit. Auch wenn Christian Busch natürlich das eine oder andere wiederholt. Aber zum Beispiel die Hakenstrategie ist auch wirklich gut: So empfiehlt er, in Vorstellungsrunden mindestens drei Haken zu setzen, um dem Gegenüber verschiedene Anknüpfungspunkte zum Einhaken zu geben. Beispiel: “Ich bin Elke, arbeite im Bereich Architektur-PR und Fotografie, betreibe darüber hinaus einen eigenen Onlineshop und Blog für mein Lebensfreude-Journal und fotografiere und tanze für mein Leben gern!” – Wo hakst Du ein? 😉
Kleine Freuden
Ahornblüte überall!!! Ich liiiiiebe diese leuchtend gelb-grünen Blüten!
Morgens gemütlich mit dem Rechner im Bett arbeiten.
Ein mehr als überraschender Besuch bei mir zuhause.
Das Zoom-Meeting mit Lavinia und der Tipp, alte Konflikte aufzulösen.
Mein letztes Mal AquaFit für diese Saison. Diesmal sogar mit Tageslicht.
Der Regen kommt jetzt langsam auch in den tieferen Schichten der ausgetrockneten Böden an! Das ist eine sehr gute Nachricht!!
Meine Schachbrettblume blüht immer noch.
Die süßen Traubenhyazinthen auch!
In der kommenden Woche berichte ich von meinem Geburtstag, vom Sing dela Sing im Berliner Heimathafen und vom Tanzen in Clärchens Spiegelsaal. Ich habe also schon ein paar Highlights für mich geplant.
Und was hast Du so vor? Worauf freust Du Dich in der kommenden Woche?
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