#12von12 im Juni

#12von12 im Juni

Hui, vor der Sommerpause mache ich rasch nochmal mit beim #12von12, um zwischen den Glückswochenberichten ein bisschen Alltag zu zeigen. Auch wenn ich damit von meinem tollen letzten Rückblick zum Thema Mobilität ablenke.

Am jeweils 12. des Monats teilen viele Bloger:innen im #12von12 ihren Tag in 12 Bildern. Hier sind meine Bilder des Tages – in dem Fall alles schnelle Handy-Schnappschüsse, die meinen Ansprüchen an Bildqualität ja eigentlich nicht entsprechen. 😅

#1

Momentan ist einer meiner liebsten Arbeitsplätze auf dem Bett: das Nordfenster weit geöffnet, ein kleiner Luftzug, hell, aber nicht zu hell für die Bildbearbeitung, …

Ich habe montags bürofrei und arbeite an meinen selbstständigen Projekten. Entsprechend kann ich mir den Tag selbst einteilen. Leider ist noch viel zu tun vor der Reise und ich bin hin- und hergerissen zwischen meinen Aufgaben und dem Wunsch, den herrlichen Sommertag draußen zu genießen. Damit stehe ich mir heute ein wenig selbst im Weg. Ich schaffe dann doch noch einiges von der Liste, unter anderem Fotos bearbeiten für einen Auftrag der BVG/Jelbi und etwas Reiseorganisation. Dafür aber weniger Sommerprogramm als gehofft. Was nicht so schlimm wäre, hätte ich nicht das schöne Sommerwochenende völlig untypisch für mich auch größtenteils zuhause und am Rechner verbracht. 😅 Aber gut, der Sommer fängt ja erst an!

#2

Mittags Wassermelone mit Schafskäse – das ist mein absolutes Lieblingsessen im Sommer! Mein Tipp: Mit arabischem Siebengewürz wird es noch leckerer!

#3/4

Am späten Nachmittag endlich raus. Viel zu spät für das tolle Wetter. Ich muss noch ein paar Dinge erledigen, unter anderem ein bestelltes Buch abholen im Antiquariat. Dabei entdecke ich ein Café, das ich noch gar nicht kannte.

#5/6

Notes of Berlin im Wedding – so heißt der Bezirk, in dem ich wohne.

#7

Dann zur Stadtbibliothek, vor dem Urlaub noch alles verlängern. Und da ich schonmal da war, habe ich mir auch gleich noch ein paar Reiseführer mitgenommen. Ob die wohl wirklich ins Fahrradgepäck wandern?

#8

Auf dem Weg noch rasch ein Paket abgeholt. Was da drin ist, verrate ich unten. – Und schau mal, wie herrlich mein gelber Fahrradrucksack zur Packstation passt!

#9

Vormittags habe ich gelesen, dass es mein geliebtes Zeichen-Center nicht mehr gibt. Sogar schon seit November. Das musste ich gleich nachprüfen. Ist leider so. Geschäftsaufgabe, weil die Betreiber keinen Nachfolger gefunden haben. Dass ich es nicht vorher gemerkt habe, liegt daran, dass ich Ausflüge zu “gefährlichen” Läden möglichst vermeide. 😉

#10

Für einen Ausflug zum Badesee ist es jetzt doch zu spät. Dafür genieße ich die letzten Sonnenstrahlen noch im Park – was mir die Möglichkeit gibt, noch mit einem Freund zu chatten und mit der Familie zu telefonieren. Zufällig kommt auch noch mein Nachbar vorbei, mit dem ich eh noch ein paar Fragen klären wollte.

#11

Die Sonne blendet noch ganz schön.

#12

Zuhause angekommen bin ich sehr neugierig auf das Paket. Für den Campingurlaub habe ich mir etwas “Astronautennahrung” bestellt. Das muss man nur mit heißem Wasser aufgießen und etwas ziehen lassen. Letztes Jahr hatte ich Asia-Nudeln dabei. Jetzt dachte ich, ich schau mal, ob es auch etwas ausgewogener geht. HUEL enthält angeblich alle wichtigen Nährstoffe. Doof ist nur, dass es keine Probierpakete gibt und man auf gut Glück gleich große Tüten bestellen muss.

Thai Green Curry duftet ganz wunderbar!! Wirklich genau so, wie es heißt. Geschmacklich ist es dann eher eine Mischung aus Thai Curry und Erbensuppe, was an dem vielen Erbsmehl liegt. Korma ist auch auf Erbsmehlbasis und für meinen Geschmack damit zu dicht am Thai Curry. Da hätte ich lieber etwas anderes nehmen sollen. Cajun Pasta mag ich vom Geruch her gar nicht. Überraschenderweise finde ich es geschmacklich ganz okay. Weniger Erbse, dafür mit Nudeln, deren Konsistenz ich mag. Ich teste das in den nächsten Tagen weiter. Erster Eindruck: zur Not okay. Es füllt den Magen. Aber es macht kein zufrieden-wohliges Gefühl. Vielleicht kann ich es ja mit CousCous ergänzen und noch irgendwie aufpeppen?

Das war mein #12von12 im Juni.
Und wie war Dein Tag so?

Sonnige Grüße

Mobilität

Mobilität

Mit dem Cabrio die U-Bahn neu erleben

Am Freitag hatte ich eine ganz besondere Einladung: Ich durfte auf einem Netzwerktreffen von WIM Women in Mobility fotografieren und an der U-Bahn-Cabriotour teilnehmen. Was für ein Erlebnis! Rund zwei Stunden sind wir mit einem offenen Wagen durch die Berliner U-Bahn gefahren, haben dabei verschiedene Tunnelquerschnitte kennengelernt und in den tollen Erklärungen des Moderators viel über die Geschichte, Technik und Gestaltung der Berliner U-Bahn gelernt. Für mich ganz besonders und neu war, hierbei zu erleben, wie “alles mit allem verbunden” ist und dass man eine richtige Rundtour über verschiedene U-Bahn-Strecken machen kann. Diese Tour kann man bei der BVG buchen. Sehr empfehlenswert!

Verkehr(t) planen – Diskussion in der Urania

Gefreut hat mich auch, dass das so gut zu der Veranstaltung des Vorabends gepasst hat: Da war ich in der Urania zu einer Diskussion “Verkehr(t) planen – Verkehrswende und Bauwende nur gemeinsam!” – Leider bot die Veranstaltung weniger spannende Zukunftsvisionen als erwartet. Dafür habe ich einiges über Planungsfehler gelernt, zum Beispiel wie wir uns mit Lärmschutzwänden den Bezug zum Stadtraum verbauen und dass der S-Bahnhof Köpenick nach seinem Umbau kein Glanzstück der Gestaltung zu werden verspricht. Und dass es tolle Beispiele gibt in Kopenhagen, Utrecht oder auch Hamburg.

Mir sind ein paar Aussagen von Hille Bekic besonders aufgefallen, eine Freundin von mir, die als Vizepräsidentin der Architektenkammer Berlin auf dem Podium saß. Sie hat das Bauen an den Nagel gehängt und ist aktuell eine der Geschäftsführerinnen der Velokonzept GmbH, die unter anderem die VELO Berlin organisiert. Davon hatte ich ja hier berichtet. Sie sagte (frei zitiert): “Ich habe irgendwann festgestellt: Aus Klimaschutzgründen sollte man jetzt eigentlich nicht mehr bauen. Nun kann ich als Architektin und als Vorstand der Architektenkammer ja schlecht sagen: ‘Hört auf zu bauen.’ Aber für mich selber habe ich das sehr wohl gesagt und habe den Schritt dann raus in die Stadt gemacht: ‘Mobilität ist eigentlich das, worum wir uns jetzt kümmern können.’ – Und ich nenne mal als Beispiel für die Bauwende, dass man auch weniger bauen kann, also zumindest nicht neu bauen, sondern im jeweiligen Bestand bleiben und da umnutzen, umbauen. Und so planen, dass die Wege kürzer werden in der Stadt.”

Sie gibt den Tipp, in der Verwaltung mitzuhelfen, um die Verkehrswende schneller voranzubringen: “Ich glaube, in der Verwaltung ist noch Platz für Menschen, die da arbeiten wollen … Und die Verwaltung sollte vielleicht auch mal darüber nachdenken, wenn man quer einsteigt, dass man dann nicht mit seinem Gehalt unten anfangen muss, sondern dass man seine Berufserfahrungen mitbringen kann, die man in der Privatwirtschaft gesammelt hat, auch in der Gehaltsstufe.” Genau das gleiche habe ich in dieser Woche auch von einer anderen Freundin gehört, die genau davon betroffen ist.
Antje Kapek, Sprecherin für Verkehrspolitik Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, verwies dann auf das intrinsische Motiv: die Freude am Fahren, am Radfahren – und wie das durch schöne, sichere Fahrradwege gefördert werden kann. Damit kommen wir direkt zum nächsten Highlight der Woche:

ADFC-Sternfahrt – “Fahrn, fahrn, fahrn auf der Autobahn!”

Nach einigen Jahren Corona-Pause bin ich in diesem Jahr endlich wieder mitgeradelt bei der ADFC-Sternfahrt auf meiner Lieblingsstrecke ab Werder. Die Werder-Tour lohnt sich natürlich auch sonst – nur kann man dann nicht anschließend noch mit dem Fahrrad über die Stadtautobahn rauschen. 😉 Werder ist ein wirklich sehenswertes kleines Städtchen bei Potsdam mit viel Wasser und es lohnt sich auf jeden Fall dort auch ein Ausflug in die Altstadt. Dafür war natürlich auf der Fahrraddemo keine Zeit. Allerdings sind wir auch auf der Demo mit der süßen kleinen Fähre nach Caputh übergesetzt. Das liebe ich ja immer sehr.

Dazu gab es dann auch noch die tolle ADFC-Playlist mit fröhlichen Fahrradsongs, ganz unten auf der Seite zur Sternfahrt. 🙂 Die ADFC-Sternfahrt findet schon seit vielen Jahren immer am ersten Sonntag im Juni statt. Das ist DIE große Fahrraddemo in Berlin mit Startpunkten überall in der Stadt und auch außerhalb. Die verschiedenen Routen treffen sich dann alle – wie passen! – am Großen Stern. Zwei Routen führen auch über die Autobahn. Wir sind über die AVUS geradelt mit Blick auf den Funkturm bis zum ICC. Die andere Strecke am Südring führt durch einen Autobahntunnel. Das ist auch immer ein ganz besonderes Erlebnis, wenn alle im Tunnel anfangen, laut zu johlen und zu klingeln und das Echo genießen. Und die herrliche Kühle im Tunnel. Ich sage nur: Fahrspaß!

Haus der Kulturen der Welt

Nach der langen Tour waren wir gehörig platt, haben erstmal im Tiergarten gechillt und sind dann zum Haus der Kulturen der Welt geradelt. Im Café dort unter dem Zeltschatten haben wir den herrlichen Ausblick auf die Spree und das Kanzleramt genossen und dann innen die frisch eröffnete Ausstellung entdeckt. Oben auf dem Dach gibt es hin und wieder Konzerte und leckeres afrikanisches Essen. Das alles kommt mit auf die Liste der Sommervorhaben!

Architektour

Über den BDA Bund Deutscher Architekt:innen konnte ich vor der U-Bahn-Tour noch eine Baustellenführung mitmachen: Das Haus Lebensort Vielfalt am Südkreuz ist ein Neubau der Schwulenberatung Berlin mit 69 Mietwohnungen, Gemeinschaftsräumen, Pflegewohngemeinschaften, Kindertagesstätte, Büro und Gastronomie. Die Architekten Roedig Schop sind Tanzfreunde von mir, und ich habe mich sehr gefreut, sie wiederzusehen. Ich fand spannend, wie viel Mühe sich die Schwulenberatung gibt, aus der großen Interessentenschar eine ausgewogene Mischung der Bewohner auszuwählen: von Mitte zwanzig bis Anfang 80, verschiedene Einkommensstufen, Schwule, Lesben, Trans, Inter, die ganze LGBTQI+-Vielfalt unter einem Dach vereint. Top! In den neunziger Jahren wäre das noch gar nicht denkbar gewesen, sagte Marcel de Groot von der Schwulenberatung auf der Führung.

Was war noch?

  • Juhuuu, ich war beim Friseur und habe endlich wieder kurze Haare!
  • Ich habe Holunderblütensirup gekocht nach dieser Anleitung (und beim Kochen noch etwas frischen Orangensaft hinzugefügt).
  • Beim Holunderpflücken einen Raubvogel entdeckt – mitten in der Stadt!
  • Ein erstes Mal in diesem Sommer abendliches Schwimmen im Freibad um die Ecke und Mittagspause in meinem Lieblingsfreibad.
  • Auch Mobilität: Ich durfte in dieser Woche wieder für Jelbi fotografieren …
  • … und habe auf dem Rückweg einen alten Tanzfreund und Architektur-/Fotokollegen wiedergetroffen und lange geplaudert, ein Computerproblem gelöst, einige tolle Campinggadgets bei Tchibo entdeckt und kleine Bücher für die Reise. Dieses faltbare Solar-LED-Lämpchen begeistert mich sehr, auch für die Terrasse.
  • Jetzt stolze Besitzerin eines günstigen Turmventilators. – Der Sommer kann kommen! (alle Links aus Überzeugung, ohne Affiliate)
  • Und ich war völlig geflashed vom Idee-Shop! OMG, was die alles haben für Journaling & Co.: Aufkleber, Schablonen, Stempel, Stifte, Washi-Tape, Sketch-Note-Anleitungen, … Da ich ja mehr aufs Schreiben fokussiert bin, war ich dann doch überrascht wie viel kreatives Zubehör es dafür gibt, wie groß also die Szene ist! – Spoiler: Du kannst in meinem Journal natürlich auch zeichnen, kleben und stempeln. 😉

Apropos Journal, meine Journaling-Anregung für Dich für die kommende Woche lautet:

“Was sind meine schönsten Sommertraditionen und was bedeuten sie für mich?”

In diesem Sinne wünsche ich Dir eine schöne Woche!
Auf bald

Schwertfisch in Tegel & Pizza in Kreuzberg

Schwertfisch in Tegel & Pizza in Kreuzberg

Schwertfisch in Tegel

Am Samstag stand ein Familiengeburtstag an. Wir waren sehr lecker essen in einem guten italienischen Restaurant. Der gegrillte Schwertfisch auf Avocado mit Gemüse war ein Traum! Mein erster Schwertfisch. Ich wusste gar nicht, dass der so ein herzhaftes, festes Fleisch hat, ganz ähnlich wie Thunfisch. Und das mit den karamelisierten Zitronenzesten muss ich mir unbedingt merken. Lecker!

Ich muss dazu sagen: Natürlich bewegen mich die Themen rund um Tierwohl und Klima und ich probiere sehr gerne Alternativen und koche meist vegetarisch. Mein Kompromiss: Zu besonderen Anlässen und bei Einladungen esse ich immer noch gerne Fleisch und Fisch, nur eben nicht täglich und auch nicht jede Woche. Oder wenn ich ein echtes körperliches Verlangen danach habe. In dem Fall hatte ich seit Tagen Appetit auf Fisch. Mein Körper scheint etwas gesucht zu haben – und in dem Schwertfisch dann auch gefunden.

Endlich anbaden!

Danach gab es noch Kaffee und Kuchen im Garten. Den Rückweg habe ich wieder für eine Radtour am Tegeler See genutzt und einen abendlichen Zwischenstopp an meiner Lieblingsbadestelle gemacht. Die Sonne war so herrlich, das Licht schön warm, sehr angenehm! Nach anfänglichem Zögern, war ich dann zum Anbaden kurz im Wasser. So spät im Jahr wie selten.

Pizza in Kreuzberg

Letztes Jahr sind zwei Freunde von mir beim Absturz ihres Motordrachens ums Leben gekommen. Der eine hätte nun Geburtstag gehabt. Seine Freundin hatte die schöne Idee, das trotzdem in großer Runde zu feiern. Wir hatten einen schönen Nachmittag im Garten und eine leckere Pizzarunde im Wrangelkiez. Dort war ich ewig nicht. Ich glaube, da muss ich mich mal wieder in Ruhe umschauen.

Auf dem Weg dort hin, bin ich am Kunstmarkt vorbeigekommen und konnte mir an meinem Lieblingsstand noch ein längeres Lederkettchen besorgen. Das alte ist mir manchmal zu eng am Hals. Direkt gegenüber war der Stand von Caren von Engelbrotmode, bei der ich schon oft gekauft habe. Wir hatten einen netten Plausch und sie hat mich an den Weddingmarkt erinnert, der ja am kommenden Sonntag, 4.6., schon wieder stattfindet. Hui, schon wieder ein Monat rum!

Der Weg am Wasser entlang durch die Stadt ist einer meiner Lieblingswege und auch für Berlin-Tourist:innen sehr empfehlenswert. Daher teile ich ihn hier mal mit ein paar schnellen, noch unbearbeiteten Schnappschüssen.

Schaffensfreude, Schaffensfrust

In dieser Woche war die Challenge #Blogyourpurpose von Judith Peters und es sind viele neue Blogartikel entstanden zur der Frage: “Was will ich bewirken?” Falls Du neugierig bist: Alle Beiträge sind unter Judiths Text verlinkt. Meiner ist leider noch nicht mal angefangen, kommt aber noch. 😉 Das Thema finde ich spannend!

Dafür war ich seeeehr stolz, dass ich nach dem Wochenrückblick gleich noch einen zweiten Artikel zu meiner Frühjahrs-Sommer-Reflexion veröffentlicht habe. Darin teile ich nicht nur meinen Rückblick, sondern auch die Fragen aus meinem Journal, falls Du auch ein bisschen Rückschau und Vorschau halten möchtest. Wenn Du Dir dafür mein Sommerheft bestellen willst, gebe ich Dir das Frühjahrsheft für die Rückschau auf Wunsch gerne kostenfrei dazu.

Im Büro war dann diese Woche eher der Wurm drin. Keine Ahnung, woran das lag. Aber Du kennst es sicherlich auch, wenn zu viele Dinge gleichzeitig zu tun sind, dass man dann leicht einen wichtigen Hinweis oder Link übersehen kann. So ging es mir jedenfalls am Donnerstag: Stundenlang ohne Pause in die falsche Richtung gearbeitet – nur, um kurz vor der Abgabe zu realisieren, dass das so nicht geht. Dabei hatten wir tags zuvor extra telefonisch nachgefragt und ein Okay bekommen. – Was mich gefreut hat: Der Auslober hat uns angerufen, um zu helfen. Von sich aus. Und ermöglicht uns eine Nachreichung. Warum kann Business nicht immer so sein? Menschlich und unterstützend, so dass Fehler ganz einfach ausgebügelt werden können.

Mich erinnert das jedenfalls an die Geschichte von dem Mann, der mit stumpfer Säge angestrengt einen Baum fällen möchte. Und auf die Frage, ob er nicht zuerst die Säge schärfen möchte, mit “keine Zeit” antwortet. Ich nehme mir also vor, auch in stressigen Phasen immer wieder neu durchzuatmen und genau hinzuschauen und den Weg regelmäßig zu überprüfen, ehe ich lange in die falsche Richtung laufe. Klingt einfach. Und ist in unserer Multitasking-Gesellschaft doch oft gar nicht so leicht.

Inspirierender Austausch unter Frauen beim Netzwerktreffen Architekturkommunikation

Ich arbeite sehr lange schon in der Architekturkommunikation (inzwischen in Teilzeit, um auch eigene Projekte zu verwirklichen). Dazu hatten wir in dieser Woche ein sehr inspirierendes Netzwerktreffen im Bikini Berlin. Spontan ist die Mutter einer Teilnehmerin dazugestoßen, eine gestandene Innenarchitektin mit internationalen Aufträgen und Büros, unter anderem in Singapur, Malaysia und Indien. Was war das spannend, was sie erzählt hat!

Sehr begeistert hat mich auch, dass wir so ein wunderbares Gespräch auf Augenhöhe hatten, trotz unterschiedlicher Generationen und Positionen. In dem Fall Frauen unter Frauen. Wir kamen auch auf Themen wie Gender-Pay-Gap und Frauen in Führungspositionen. Von der hohen Frauenquote im Studium, 60% bei Architektur, landen erschreckend wenige in der Büroleitung. Bei diesem Treffen und noch an anderer Stelle wurde mir in dieser Woche das Buch “Unsichtbare Frauen” empfohlen: “Wie eine von Daten beherrschte Welt die Hälfte der Bevölkerung ignoriert.”

Tags drauf war ich dann auch noch bei einer Diskussion zum Thema Bahnhofsgestaltung, von der ich lieber in der kommenden Woche berichte.

Medientipps

Eher seichte Kost, aber filmisch lustig gemacht: Die ARD-Serie “Mapa” über einen alleinerziehenden Vater. In hübschen Kurzfolgen leicht wegzusuchten mit schrägen Rückblicken und alternativen Erzählsträngen.

Eine Woche vorher entdeckt, aber noch nicht erwähnt: Die Reihe “Mein Körper” in der ARD. Gesehen habe ich die Folge “Mein Körper. Meine Worte.” Ich fand die wissenschaftlichen und kulturgeschichtlichen Einblicke zur Sprache spannend darin.

Überhaupt finde ich es immer spannend, wissenschaftliche Forschung zu Lebensthemen anschaulich vermittelt zu bekommen. Daher liebe ich auch den Autor Bas Kast, von dem ich aktuell zwei Bücher angefangen habe: Das schon zehn Jahre alte “Ich weiß nicht, was ich wollen soll” und aktuell “Kompass für die Seele”. Beide befassen sich im weitesten Sinne mit dem Glück. Spannend finde ich unter anderem, dass er nach dem “Ernährungskompass” darin auch die aktuellen Forschungen darlegt, wie unsere Ernährung unser Glücksempfinden beeinflusst. Spoiler: Junkfood ist nicht gut für die Seele! Omega-3-Fettsäuren dagegen schon. Womit ich jetzt ganz wunderbar den Bogen zum Schwertfisch oben geschlagen habe. 😉

Kleine Freuden & Vorfreude

Was war noch diese Woche? Worauf freue ich mich in den nächsten Tagen?

  • Traumhaftes Sommerwetter!! Knallblauer Himmel, nicht zu warm, nicht zu kalt, Sonne satt. ☀️
  • Mittagspausen im Park
  • Ein fulminanter Sonnenuntergang!
  • Monbijoutanzen am Dienstagabend mit Fischreiher vorm Bodemuseum
  • Der Holunder blüht! In den nächsten Tagen will ich Sirup kochen.
  • Der reisende Tanzfreund ist auf den Shetlandinseln angekommen.
  • Ich freue mich über das herrliche Grün im Hof (Büro und Wohnen) und die schönen Blüten auf meiner Terrasse.
  • Und die Urlaubsbetreuung ist geregelt: Ich bekomme einen fleißigen Blumengießer zu Gast. 🙂
  • Eine Freundin empfiehlt mir Booty Therapy. Klingt spannend! Eine Kombination aus afrikanisch inspiriertem Tanz mit Hintern und Becken und Schreien. Das muss ich mir mal anschauen! 😎
  • Am Sonntag, 4.6., ist wieder ADFC-Sternfahrt! 🚴🚴‍♂️🚴‍♀️ Und danach wie erwähnt der Weddingmarkt.

Und wie war Deine Woche? Worauf freust Du Dich in den nächsten Tagen?
Ich wünsche Dir eine schöne Zeit! Genieß den Sommeranfang!

Sonnige Grüße

Frühjahrs-Sommer-Reflexion 2023

Frühjahrs-Sommer-Reflexion 2023

Hui, schon Ende Mai! Damit wird es Zeit für meine Frühjahrs-Sommer-Reflexion. Ich habe ja mein Journal nach Jahreszeiten gegliedert und biete zu Beginn und Ende jeder Jahreszeit eine kurze Reflexion an. Für mich fühlt sich das einfach natürlich an, da ich im Sommer ja auch andere Aktivitäten plane als im Frühjahr oder Winter. Um es nicht zuuu kompliziert zu machen, halte ich mich dabei an den meteorologischen Beginn, nach dem der Sommeranfang auf den 1. Juni festgelegt wurde. Oft passt das wettertechnisch auch erstaunlich gut.

Mein Frühjahrsheft mit dem Kalender für März bis Mai endet also mit einem kleinen Frühjahrsrückblick. Ich habe dafür zwei Seiten mit Fragen vorbereitet. Die erste Seite bezieht sich auf das, was ich mir am Beginn des Heftes vorgenommen hatte für das Frühjahr.

Dort schrieb ich:

Ich genieße jedes Jahr den Aufbruch der Natur. Wie es plötzlich – wie aus dem Nichts – grün wird und überall Blätter und Blüten sprießen. Üppige Fülle, wo es vorher grau und matschig war, wo man gar nicht mehr daran geglaubt hat. Fülle. Farben. Freude.

Ich genieße, dass es noch nicht so heiß ist. Ausflüge in die Natur und Zeit zuhause (bei Regen) und auf der Terrasse. Ich nehme mir vor, die Kirschblüten zu bewundern, zum 1. Mai in den frischen grünen Wald zu radeln, Ausflüge zu den Rapsfeldern zu machen! Und Zeit fürs Kino zu finden.

Check! 🙌🏻 Wenn Du meine Glücksrückblicke der letzten Wochen verfolgt hast, hast Du gesehen, dass ich all das umsetzen konnte! In diesem Frühjahr habe ich mit dem wöchentlichen Bloggen begonnen und hatte mir vorgenommen, alles fertig einzurichten. Ein bisschen schraube ich im Hintergrund noch, um es mir leichter zu machen und schneller zu werden. Aber ja, der Blog ist eingerichtet. Wie geil! Wenn ich ehrlich zu mir bin, wollte ich das schon lange. Bereits auf meiner Griechenlandreise vor x Jahren habe ich mir eine WordPress.com-Seite namens “My Inspirational Journal” gesichert, da aber nie etwas geschrieben. Meinen Berlinale-Blog schaffe ich vor lauter Filmen nicht zu schreiben. Nur mein Adventskalender-Jahresrückblick 2014 war gut gefüllt und inhaltlich vielleicht sogar noch spannender als meine ersten Anfänge jetzt.

Zwölf neue Blogbeiträge habe ich also bereits verfasst seit Mitte März. Plus diesen hier. Ich bin mächtig stolz!!

Warum mache ich das eigentlich? Zum einen natürlich, um mehr Sichtbarkeit zu bekommen. Mich zu zeigen und damit auf mich und mein Journal aufmerksam zu machen und die passenden Menschen neugierig zu machen. Mehr und schneller zu bloggen und auf Social Media zu posten. Zum anderen, weil ich damit inspirieren möchte. Klar, wir alle haben unterschiedliche Schwerpunkte und das, was mich glücklich macht, muss noch lange nicht Deins sein. Aber ich finde es immer spannend, solche Rückblicke bei anderen zu lesen und nehme oft genug eine Anregung daraus mit. Und ja, das Schreiben macht auch etwas mit mir. Ich sortiere meine Gedanken beim Schreiben. Komme auf neue Ideen. Sehe Dinge klarer. Nehme genauer wahr, was ich mir später notieren und teilen möchte. Und es macht mich glücklich, meine schönen Erlebnisse so nachzuvollziehen. Wenn ich wieder mal an der To-Do-Liste verzweifel und sich die Woche grau und farblos anfühlt, dann sehe ich nochmal, dass das nicht stimmt. Dass ich ganz viele bunte Erlebnisse hatte. Und das tut mir gut.

Brauchst Du jetzt auch einen Blog?

Nein. Tatsächlich habe ich diesen glücklich machenden Effekt mit dem Journal alleine auch schon. Egal, wo und wie Du Dir das notierst. Denn es geht ja ums Erinnern. Ums sichtbar Machen. Um das gedankliche Wiederkäuen, um so die Negativitäts-Bias auszutricksen. Klar verstärken die Fotos das noch. Andererseits hat ein persönliches Journal nochmal andere Qualitäten als ein öffentlicher Blog. Denn so ungefiltert wie dort würde ich im Blog wohl kaum über meine Gefühle schreiben. Auch, wenn ich immer wieder daran erinnere, im Journal die schönen Erlebnisse zu notieren, gehört für mich eben auch dazu, mich dort “auszukotzen” und mir meine Ängste und Sorgen von der Seele zu schreiben.

Aber zurück zu meinem Frühjahrsrückblick:

Finanziell bin ich noch nicht auf der sicheren Seite mit meiner Teilselbstständigkeit. Aber immerhin eine Kooperation bahnt sich schon an für den Herbst. Mit dem Druck der kommenden Kalenderhefte muss ich mich jetzt schon wieder sputen. Einige alte Aufgaben und klärende Gespräche sind immer noch nicht vom Tisch. Dafür hat sich eine gute Freundschaft weiter verfestigt – YEAH! -, ich habe mit vielen lieben Menschen schön Geburtstag gefeiert, meine Terrasse blüht wunderbar und der Urlaub ist fast fertig vorbereitet. Eine treue Kalenderkundin hat sich sehr gefreut, dass ich ihre Wünsche umgesetzt habe. Eine liebe Tanzfreundin schrieb:

“Es schwärmen immer wieder Menschen aus meinen Kursen von Dir, zum einen Dein bahnbrechendes Tanzvermögen, zum anderen Deine sonnig sprühende Heiterkeit rühmend.”

Wie rührend! Und einige inspirierende Zoom-Bekanntschaften durfte ich im echten Leben kennenlernen. Das ist doch schon eine ganz hübsche Ernte!

Betrachtungsebenen im Zeitstrahl

Die andere Seite des Rückblicks ist eher eine Art Zeitstrahl. Das Besondere daran: Ich habe das aufgeteilt auf verschiedene Betrachtungsebenen. So möchte ich dazu anregen, nicht nur die Erlebnisse und Erfolge zu reflektieren, sondern auch Gefühle & Stimmungen und was mich beschäftigt hat. Das können familiäre Dinge sein, gesundheitliche oder auch weltpolitische. Wenn Du Dir das genauer anschauen möchtest, kannst Du reinzoomen in die Bilder. – Apropos, ist es Dir auch aufgefallen: Während ich im Winter noch hier und da vorsichtig war und wir tatsächlich die Familienweihnacht aufgrund diverser Infekte verschieben mussten, ist das gefühlt für mich jetzt gar kein Thema mehr. Ich bin wieder voll und ganz im Normalmodus und das Vergessen hat längst schon eingesetzt. Krass! Und schön!!

Sommerfreude vorplanen

Die Sommervorfreude im sonnengelben Sommerheft mit dem Kalendarium für Juni bis August beginnt ähnlich wie die Rückschau mit Fragen und einem Zeitstrahl. Meine Highlights: Ich freue mich auf den Urlaub. Aufs Schwimmen und Tanzen draußen. Da ich meine Mittagspausen oft zum Schwimmen nutze, bin ich optimistisch, dass ich die 30 Freibadeintritte abschwimmen kann. Plus Schwimmen im See und Meer. Bei gutem Wetter kann ich mindestens einmal wöchentlich draußen tanzen. Ich freue mich auf ein Tanzevent an der Ostsee. Und darauf, meine liebe Business-Buddy Silke Schäfer in Berlin zu treffen. Ich nehme mir vor, bis zum Ende des Sommers die Kalender für 2024 fertig gedruckt zu haben. Und weitere Angebote zu formulieren, so dass Du Dir besser vorstellen kannst, wofür ich stehe und was Du ggf. bei mir kaufen und buchen kannst. Für die Sichtbarkeit. Und um so langsam doch in die Fülle zu kommen und bis zum Jahresende eine gute Ernte einzufahren.

Und was nimmst Du Dir so vor für den Sommer? Beantworte Dir doch gerne auch die Fragen auf den Fotos – oder bestelle Dir einfach rasch noch mein Sommerheft. 😉

Alles Liebe für Deinen Sommer & sonnige Grüße aus Berlin

Malchower Felder & Pichelsberg-Havel

Malchower Felder & Pichelsberg-Havel

Malchower Felder

Wenn die Sonne lockt und es noch nicht zu heiß ist, dann möchte ich am liebsten raus. Natürlich lässt sich das nicht immer mit der Arbeit vereinbaren. Aber wenn es geht, dann versuche ich, an graueren Tagen oder auch abends fleißig zu sein, um bei schönem Wetter dann Freiraum für Ausflüge zu haben. Am grauen Freitag habe ich auf meiner Terrasse (Schau mal: Ich freue mich so über diese neue Blume!) einen Gastbeitrag über meine Tanzbegeisterung verfasst und nach langem Probieren das tolle Kartenplugin installiert, das Du unten bewundern kannst. Waymark heißt das.

Als dann am Samstag Nachmittag die Sonne rauskam, war es Zeit, der Einladung zu “Swing on the Bridge” zu folgen. Durch Corona hat sich in der Swing-Community die Idee der “Tanzteppiche” verbreitet, mit denen sich blitzschnell überall eine kleine Tanzfläche zaubern lässt. Für Foxtrott und Walzer keine Option, aber für Platztänze geht es ganz gut und ich habe mir dort den Grundschritt vom Shag zeigen lassen.

Danach hätte ich an der Strandbar weitertanzen können. Mir stand der Sinn aber eher nach einem Fahrradausflug. Ich wollte unbedingt blühende Rapsfelder sehen und mich an dem satten Gelb ergötzen! Dazu habe ich eine kleine Runde über die Malchower Felder gemacht und am Pankeweg zurück.

Nach langer Suche habe ich endlich ein Rapsfeld gefunden! Aber auch wirklich nur EIN EINZIGES! Toll finde ich allerdings immer wieder, dass es in Berlin innerhalb der Stadtgrenzen noch richtig ländliche Gebiete mit Feldern, Wiesen und Wassergräben gibt. Die Ecke um Malchow ist nicht sonderlich bekannt. Du siehst das in der Karte unten an der östlichen Wegstrecke. Letztes Jahr habe ich dort wahnsinnig schöne Mohnblüten in den Feldern entdeckt. Über und über hat es da geblüht. Jetzt war es noch nicht so weit, aber vielleicht ja in den nächsten Tagen?

 

So bin ich die Tour gefahren. Allerdings würde ich die Strecke nicht überall empfehlen. Kurz vor den Feldern kam ich durch ein Industriegebiet und hätte alternativ durch Kleingärten radeln können. Und am Pankeradweg gibt es momentan viele Baustellen. Das könnte man auch mit der S-Bahn abkürzen oder anders weiterradeln. In den Feldern allerdings ist es überall nett! Da kann man viele schöne Wege entdecken.

 

Kleine Tour am Wasser

Der Sonntag war mir in der Stadt schon fast zuuu warm und schwül. Ich hatte mir in den Kopf gesetzt, einen Ausflug nach Kladow zu machen. Da ich aber vormittags noch etwas fertig machen wollte und abends mein Lieblingstanzen im Café Fatal auf dem Programm stand, reichte die Zeit nur für eine kleinere Tour. Ich habe mich trotzdem auf den Weg nach Pichelsberg gemacht. Die Bocksfeldsiedlung auf dem Weg (1927-1930 erbaut, Architekt: Carl Jakobs) ließ mein Architektinnenherz höher schlagen.

Am Wasser entlang war ich dann sehr angetan von den schicken neuen Uferwegen und einigen schönen Liegewiesen mit Blick auf die Havel. Zum Baden war es mir noch zu kalt, aber die Füße habe ich schon ins Wasser gesteckt. Herrlich! Und der frische Seewind machte es sehr angenehm.

Auf dem Rückweg zur S-Pichelsberg habe ich den schöneren Weg durch den Wald eingeschlagen und bin dabei noch an den schicken Bauhaus-Villen in der Straße Am Rupenhorn vorbeigekommen (erbaut 1929/30, Architekten: Hans und Wassili Luckhardt und Alfons Anker). Danach ging es direkt zum Tanzen im Café Fatal nach Kreuzberg. Bahn und Rad ist eine tolle Kombination!

Kleine Freuden

Was war noch in dieser Woche?

  • Mitzittern mit einem Freund, der erst in Brüssel mitbekommen hat, dass sein Pass für die Einreise nach Schottland abgelaufen war, und nun rasch einen vorläufigen Pass beantragen musste. Aachen hilft!
  • Eine nette Mittagsverabredung mit einer Freundin.
  • Das Bloggen wird langsam schneller.
  • Zwei Fragen für meine Tante gelöst.
  • Ich habe mir 1,5 Sommerkarten fürs Freibad gegönnt und darf nun 30 Eintritte abschwimmen. Juhuuu!!
  • Ein Fotoauftrag in Adlershof.
  • Das letzte Gruppenzoom mit der wunderbaren Lavinia Lazar.
  • Mein neues Zelt ist endlich angekommen und ich habe es direkt im Wohnzimmer getestet. Super! Damit sind die Urlaubsvorbereitungen wieder ein Stück vorangekommen. Ich freue mich!

 

Und damit wünsche ich Dir schöne Pfingstfeiertage und eine tolle Woche!

Sonnige Grüße

Das Glück des Gärtnerns

Das Glück des Gärtnerns

Diese Woche war weniger ereignisreich. Den Freitag mit dem Familienausflug ins Madi habe ich schon im #12von12 beschrieben. Am Samstag war ich zu einer Baustellenführung in Dahlem eingeladen. Den Weg dort hin habe ich genutzt für eine kleine Fahrradtour durch den Grunewald, um das hell leuchtende Grün noch einmal zu genießen, ehe das Laub sommerlich dunkler wird. Auf dem Weg kam ich an schönen Villen und Gartenlokalen vorbei und habe Inspirationen gesammelt für weitere Unternehmungen.

Juhuuuu, es geht auch mit dem Fahrrad!

Mit großer Freude habe ich am Freitag realisiert, dass die Gartenmärkte ja auch sonntags geöffnet haben. Gut vorbereitet mit zwei Fahrradtaschen und ausnahmsweise ohne Korb habe ich mich also am Sonntag auf den Weg gemacht zu einem großen Gartenmarkt. Auf dem Weg dort hin gab es Livemusik im Park. Der Rosengarten mit der Freiluftbühne im Bürgerpark Pankow ist ziemlich untypisch für Berlin und erinnert eher an einen Kurpark.

In diesem Gartenmarkt war ich das erste Mal und war begeistert. Wirklich ein großes Angebot. Lediglich die Schubkarren statt Einkaufwagen fand ich anstrengend und die lange Schlange an der Kasse.

Mit voll gepacktem Fahrrad bin ich dann wieder an der Panke entlang nach Hause geradelt und habe bis spät in die Nacht auf meiner Terrasse gepflanzt und gegärtnert und die Pflanzen aus dem Winterquartier im Treppenhaus endlich raus gebracht. Mit den Händen in der Erde wühlen, entspannt mich sehr und gibt mir ein gutes Gefühl von Selbstwirksamkeit.

Medientipp: Gärten in Berlin

Passend dazu habe ich im rbb zufällig die Doku “Die 30 schönsten Berliner Gartenparadiese” entdeckt. Einige dieser Gärten kannte ich noch gar nicht, an anderen fahre ich fast täglich vorbei, wusste aber wenig über die Hintergründe. So habe ich einige schöne Ausflugsideen mitnehmen können.

In der Reihe “Die 30 schönsten …” gibt es diverse weitere Folgen, die ich noch nicht gesehen habe, zum Beispiel Orte, Hinterhöfe, Ausflüge, …

Danach gab es noch eine Reisedoku über Andalusien, die Erinnerungen an eines meiner schönsten Reiseerlebnisse geweckt hat.

Noch mehr Transporte & kleine Freuden

  • Am Donnerstag habe ich einem Freund beim Kühlschranktransport geholfen.
  • Schon lustig, was Berliner:innen sonst noch so ohne Auto transportieren. 😉
  • Dazu gab es ein leckeres Eis (Grieß-Erdbeer ist der Hit!) und ein gemeinsames Essen.
  • Beim Vortrag im Ex-Rotaprint habe ich überraschend eine ehemalige Kollegin getroffen und mich demnächst mal mit ihr auf einen Kaffee verabredet.
  • Meine Reisevorbereitungen kommen weiter voran: Ich habe mich für ein neues Zelt entschieden.
  • Und beim Türken habe ich kurz vor Feierabend 2kg Aprikosen günstig bekommen und daraus leckeren Sirup und Kompott gezaubert.

 

Und was waren so Deine Glücksmomente der Woche?
Schreib gerne mal in die Kommentare!

Sonnige Grüße & Dir eine schöne Woche