Tschüss Schnee – Hallo Frühling!

Tschüss Schnee – Hallo Frühling!

Natur & Bewegung

Der Samstag, 11. März, war besonders voll mit schönen Momenten! In der Nacht zuvor hatte es angefangen zu schneien – ein seltenes Ereignis in Berlin und für diesen Winter wahrscheinlich zum letzten Mal. Immerhin 3,5 cm Schnee maß ich auf meiner Terrasse ❄️ – nach meiner Erfahrung gerade so genug für eine kleine Langlaufrunde im Rehbergepark! 🥰 – Im Gegensatz zum letzten Schnee Ende Februar, hatte ich allerdings Bedenken: “Das ist bestimmt nur Pappschnee und klebt am Ski!” 😔 Daher bin ich erstmal ohne Skier losgeradelt – nur, um auf dem Weg mehr und mehr buchstäblich in den Beinen zu spüren, wie sehr ich die Langlaufbewegung ersehne …

Also den ganzen Weg nochmal zurück, Skier geholt und siehe da: Das ging besser als erwartet! Note to myself: 2° Plus sind auch noch okay auf der großen Wiese! 😉❄️🎿😍

 

Die herrliche Sonne am Sonntag habe ich genutzt für einen Ausflug zur Krokuswiese. Die ersten Krokusse im letzten Schnee – und auch die Sträucher werden plötzlich grün:

 

Entlang der Panke ging es zurück:

 

Am Donnerstag früh war die Krokuswiese dann in voller Pracht aufgeblüht und ich bin in meiner Mittagspause extra nochmal hingefahren, um das Naturschauspiel zu bewundern. Herrlich!! Ich bin bin immer wieder fasziniert davon, wie plötzlich der Frühling ausbricht und die Natur in Blüten badet!

 

Kultur & Begegnung

Nach der Skitour am Samstag war ich ganz spontan mit einem Freund in der Akademie der Künste zur Nan-Goldin-Ausstellung, mit guten Gesprächen und leckerem Kaffee und Milchreis im Anschluss.

Unsere spannendste Erkenntnis der Ausstellung: Die unscharfen Bilder sind die stimmungsvollsten! Die sprechen direkt das Gefühl an. Wow! Das macht mir Mut, noch künstlerisch-kreativer mit meiner Bildauswahl umzugehen! (Das erste hier ist aber von mir nochmal extra verwackelt und im zweiten spiegeln sich die Bilder der Ausstellung.)

 

Der Theaterbesuch in einer Strafanstalt am Mittwoch war ein ganz besonderes Ereignis, das mich auf verschiedensten Ebenen berührt hat. Nachdem ich im Dezember schon eine Aufführung in der JVA Plötzensee sehen durfte, hatten wir dieses Mal Karten für die Jugendstrafanstalt. Das Stück war nicht immer leicht zu verstehen, zumal zum Teil auch die Darsteller gewechselt haben, aber ich war sehr beeindruckt von der wahnsinnig toll gespielten Szene mit den alten Männern, den Gesangseinlagen und der Freude, hier noch Zugaben geben zu dürfen (“Er gehört zu mir …”), dem Saal und überhaupt der Möglichkeit, mal einen kleinen Blick in die JSA zu bekommen. Empfehlenswert!

 

Schaffensfreude

Ab Mittwoch hatte ich das große Glück, gleich zwei schöne Freelancer-Aufträge bearbeiten zu dürfen. In Mitte war ich wieder als Fotografin für Jelbi unterwegs. Und der Verlag Schreibstimme hat mich zum Korrekturlesen für 200 Seiten eines neues Buches engagiert. Spannend!

 

Podcasts & Medientipps

Dieser Podcast hat mich schwer beeindruckt:

Serendipitätsforscher Christian Busch beantwortet hoch wissenschaftlich die Frage: Wie wir mehr positive Zufälle in unser Leben bringen.”

Absolut hörenswert!!

 

Was mich sonst noch erfreut hat

Frühlingsfrisch vom Friseur! 😍

Superspontan 3 Tage Swing an der Ostsee gebucht: Baltic Summer Swing

Toller Sonnenuntergang während des Besuchs bei den Eltern.

Tolles Feedback zu meinem Journal aus Österreich.

Und eine neue Bestellung aus Österreich.

Deshalb habe ich jetzt auch endlich eine passende Versandverpackung dafür. 😉

Nach zwei Tagen Kälte funktioniert die Heizung wieder. Aber jetzt brauche ich sie auch nicht mehr. 😉

Spontanes Gespräch mit einem älteren Herrn an der Krokuswiese über das gute Leben im Alter und dazu passend ein Anruf von meiner noch älteren Tante.

 

🍀🍀🍀

Wie Du siehst: Das war eine ganz schön volle Woche!

Und damit wünsche ich Dir jetzt ein schönes Wochenende. Genieß es!

Ganz herzliche Grüße

12. Juli 2022 in Bechyne – mein erstes #12von12

12. Juli 2022 in Bechyne – mein erstes #12von12

Mein erstes 12 von 12 vom ConTango-Workshop im tschechischen Bechyne sieht für mich ein bisschen seltsam aus: Der Workshop lebt natürlich von dem Gruppenerlebnis. Wir sind über 30 Teilnehmer:innen aus Deutschland, Tschechien, Österreich, Italien und Georgien plus Kinder – aber um es nicht zu kompliziert zu machen, möchte ich lieber keine Fotos mit Personen zeigen.

Ich bin inzwischen bereits zum vierten Mal hier in diesem schönen alten Kloster am Fluss, südlich von Prag. ConTango ist die Kombination von Contact Improvisation und argentinischem Tango. Es geht also eigentlich um Tanz. Javier Cura, selbst Argentinier und seit Jahren in Berlin, der den Workshop ganz zauberhaft in einer Mischung aus Englisch, Deutsch, Spanisch und Italienisch leitet, kombiniert das außerdem noch mit Bewegungen aus dem Kampfsport und allgemeinen Inspirationen zum Thema Beweglichkeit, die man auch im Alltag nutzen kann. “It’s all about movement.” Darüber will ich nochmal länger schreiben. Daher das nur als kurze Information.

Mein Zelt steht morgens wunderbar im Schatten.
Nach einem kleinen Ausflug zum Coop gibt es ein rasches Frühstück auf der Wiese.
Sieht lazy aus – aber ich übe aufstehen mit Spiraldrehung. 😉 Auf dieser großartigen Wiese machen wir bei gutem Wetter unsere Gruppenübungen. Anschließend haben wir unter dem Zeltdach getanzt.
Stefan hat morgens bereits leckeres Thai-Curry für die ganze Gruppe gekocht. Super!!
Nach dem Essen bietet Otakar eine Teezeremonie an.
Danach mache ich mich auf den Weg zum Fluss, …
… die große Treppe hinunter.
Von der Brücke aus hat man einen großartigen Blick auf unser Kloster.
Am liebsten schwimme ich ausgiebig den Fluss entlang am Kloster vorbei. Aber heute ist es noch zu kalt und Wasser seeeehr frisch! Daher heute nur ein kurzes Bad auf der anderen Seite der Brücke.
Danach gibt es einen kleinen Thai-Massage-Kurs im Klostergarten.
Nach der nächsten Workshop-Runde von Javier zum Thema Führen und Folgen spielt uns Nicola abends auf der Jam-Session sogar eine Live-Pianoimprovisation! Danach legt Volker für uns auf.
… und parallel dazu gibt es draußen fast jeden Abend Lagerfeuer.